Depression kann jeden treffen. Sie betrifft nicht nur den Erkrankten selbst. Oft leidet gerade die Partnerschaft darunter. Der Umgang mit dem erkrankten Partner wirft Fragen auf, die in einem interdisziplinär angelegten Podiumsgespräch vor dem Hintergrund der Erfahrungen von "Insidern" diskutiert werden.
»mehr
Fallkonferenzen für Betriebsärzte
Auf Einladung des Düsseldorfer Bündnisses gegen Depression treffen sich 4 mal im Jahr Betriebsärzte im LVR-Klinikum, um mit dem Psychiater Michael van Kampen und dem ärztlichen Psychotherapeuten Karl-Ulrich Pickelein Fälle aus ihrer Praxis zu besprechen.
»mehr
Förderverein Düsseldorfer Bündnis gegen Depression e.V.
Mit der Gründung des als gemeinnützig anerkannten Fördervereins gleichen Namens wurde eine Möglichkeit geschaffen, die Ziele und Projektes zukünftig besser unterstützen zu können.
»mehr
Projekte/Forschung
Erkennung und Vermeidung von Depression und Suizidalität bei Betagten und Pflegebedürftigen
Fortbildung für Ärzte und Pflegekräfte
Depression gehört zu der häufigsten psychiatrischen Erkrankung im Alter. Das Suizidrisiko steigt drastisch an. 40 Prozent aller Suizide werden von Menschen über 60 Jahren verübt.
In der hausärztlichen Praxis wird die Prävalenz der Depression bei älteren Menschen auf rund ein Drittel geschätzt. Der Anteil ist auch bei pflegebedürftigen Personen hoch. Ungefähr jeder dritte Heimbewohner leidet an Depression.
Der Hausarzt spielt in der Versorgung eine zentrale Rolle, da er in der Regel eine erste Anlaufstelle für die Kranken bildet. Für pflegebedürftige Senioren sind auch Altenpflegekräfte wichtige Bezugspersonen, da sie psychische Störungen beobachten und eine wichtige Vermittlerfunktion zwischen Arzt, Angehörigen und Betroffenen einnehmen können.
Ziel des Projektes "Erkennung von Depression und Vermeidung von Suizid bei Betagten und Pflegebedürftigen" ist es, durch spezifische, qualitativ hochwertige Fortbildungen zur Thematik eine Verbesserung in der Versorgung depressiver Heimbewohner zu erreichen. Dazu bietet das Düsseldorfer Bündnis gegen Depression ab Anfang 2006 Fortbildungen in Düsseldorfer Einrichtungen der Altenpflege an. Auch für Ärztinnen und Ärzte werden Fortbildungsveranstaltungen zum Thema organisiert.
Referentinnen und Referenten kommen aus den Kaiserswerther Seminaren und der DIFS, Fort- und Weiterbildungseinrichtung der Graf-Recke-Stiftung, sowie aus den Versorgungseinrichtungen der Partner des Düsseldorfer Bündnis gegen Depression.
