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GRENZen erLEBEN; Aktionswoche 17.2. - 20.2., VHS-Düsseldorf
Die Veranstaltung war ein toller Erfolg. Rund 1000 Besucher tauchten ein in die Erlebniswelten psychisch Kranker und nutzten das breite Informationsangebot.
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Förderverein Düsseldorfer Bündnis gegen Depression e.V.
Mit der Gründung des als gemeinnützig anerkannten Fördervereins gleichen Namens wurde eine Möglichkeit geschaffen, die Ziele und Projektes zukünftig besser unterstützen zu können.
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Schattendasein und Lichtblicke - Über den Umgang mit Depression im Alter
In Zusammenarbeit mit den Kirchen und ihren Wohlfahrtsverbänden als Partner des Düsseldorfer Bündnisses fand am 17.6.2009 eine Fortbildung für Seniorenbegleiter und Gemeindereferenten statt. Neben der Vermittlung von medizinischem/psychiatrischen Wissen wurden auch seelsorgerische Aspekte des Umgangs mit Depression im Alter diskutiert.
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Schattendasein und Lichtblicke - Über den Umgang mit Depression im Alter

Fortbildung für ehrenamtliche Seniorenbegleiter

Die Veranstaltung stieß auf große Resonanz. Mehr als 60 ehrenamtlich tätige Seniorenbegleiter und Gemeindereferenten waren der Einladung von Caritas und Diakonie gefolgt.

Den Einstieg bildete ein Interview mit einem ehemaligen Patienten, der interessante Einblicke in das persönliche Erleben einer Depression gab. Dr. Wolfgang Wittgens vermittelte dann sehr anschaulich und praxisnah alles Wissenswerte über das Krankheitsbild und die besonderen Facetten der Erkrankung im Alter. Auf besonderes Interesse stießen Aspekte wie
- die Abgrenzung zu Demenz
- die Sinnhaftigkeit von Psychotherapie bei dieser Patientengruppe
- die hohe Suizidrate und mögliche präventive Maßnahmen
- Depression als Begleiterscheinung andere somatischer Erkrankungen

Die Frage: "Was kann Seelsorge im Hinblick auf die Depression leisten?" wurde vor dem Hintergrund des von Heinz Frantzmann von der Diakonie vorgetragenen und kurz beleuchteten Psalm 88 diskutiert. Dr. Wolfgang Reuter, katholischer Krankenhausseelsorger im LVR-Klinikum fasste die Antwort so zusammen: "Seelsorge heilt nicht, sondern tröstet, aber nicht durch billiges Vertrösten auf das Jenseits." Sein evangelischer Kollege, Claus Scheven, gab mit seinem Vortrag eher praktische Hinweise für den Umgang mit depressiv Erkrankten. Sein Credo: Seelsorge ist absichtslos, aber nicht ziellos. So kann man z.B. helfen, durch
- Hoffnung geben, aber realistisch bleiben
- helfen nach Abklingen der Symptome, den Alltag zu gestalten
- kurze stützende Kontakte
- Achtsamkeit für das Nächstliegende
- klare Strukturen und Sicherheit

Der Betroffene bestätigte aus seiner eigenen Erfahrung, wie wichtig für ihn die Gespräche mit Dr. Reuter bei der Krankheitsbewältigung waren.

Interessierte finden die Vortragscharts zum Download auf unsere Homepage.

Dem Bündnis liegen bereits Anfragen für eine Wiederholung der Veranstaltung vor. Für den 27. Mai 2010 ist zudem eine interdisziplinäre Veranstaltung über Seelsorge bei Depression in Vorbereitung, die sich primär an die Seelsorger beider christlichen Konfessionen richtet.

PowerPoint - 280 kB
Besonderheiten der Depression im Alter

(PowerPoint-Datei, 280 kB)

PowerPoint - 38 kB
Tröstende Seelsorge

(PowerPoint-Datei, 40 kB)

Word - 34.5 kB
Psalm 88

(Word-Datei, 36 kB)